Von den Anfängen bis heute – 1981

Selbst in den kühnsten Träumen hätte sich die Arbeitsgemeinschaft der Füchtorfer Vereine nicht ausgemalt, welch ein Erfolg ihr Karnevalsfest im ersten Jahr werden sollte. Sämtliche Karten waren im Vorverkauf für das Karnevalsfest innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Dabei hatte die Arbeitsgemeinschaft mit dem Durchführen des Festes völliges Neuland betreten, denn es war das erste dieser Art in Füchtorf überhaupt. Erfahrungen, auf die die Organisatoren um Josef Lütke Wienker hätten zurückgreifen können, gab es nicht, aber anzumerken war es dem zweistündigen Programm nicht, mit welcher Mühe es zusammengestellt worden war.

Es fehlte nichts, was zu einem richtigen Narrenfest gehört: Büttenredner, Gruppen mit humorvollen Einlagen, Tanzmariechen und einen Sitzungspräsidenten, der den Saal „voll im Griff“ hatte, witzig und spritzig die einzelnen Programmpunkte ansagte und treffend kommentierte: Klaus Hölscher war einfach klasse, so die einhellige Meinung der Füchtorfer Karnevalisten.

Absoluter Höhepunkt war jedoch die Proklamation des ersten Füchtorfer Karnevalsprinzen. Prinz Kalli I. von Mäh und Drescher, der über das närrische Volk in der Session 1981 regierte. Mit Kalli Schlingmann hatte keiner gerechnet, zu geschickt hatten die Organisatoren Spuren gelegt, die zu unzähligen Wetten reizten. Das närrische Volk stand denn auch auf den Stühlen, als mit dem Elferrat Prinz Kalli in den Saal einzog.

Neben dem Initiator Josef Lütke Wienker gehörten dem ersten Elferrat des KFV Dieter Pohlschmidt, Johannes Kleine Hörstkamp, Gregor Böckenholt, Josef Budde, Albert Kemner, Heinz-Josef Krimphoff, Helmut Meyer, Alois Ruhe, Heinrich Schlingmann und  Anton Schwienheer an. Paul Gröne führte die Füchtorfer Narren als erster Zeremonienmeister an.